Trainings-Methode

Freundlich und fair
Belohnungen
Unerwünschtes Verhalten

Freundlich und fair

Bei Harmonic Dogs erwarten deinen Hund und dich freundliche und moderne Erziehungsmethoden, die auf wissenschaftlichen Forschungen basieren:

Wir streben eine vertrauensvolle und harmonische Beziehung zu unserem Hund an, die wir über Positive Verstärkung aufbauen.

Dabei verzichten wir auf Bestechung und setzen auf bedürfnisorientierte Belohnung. So bringen wir deinem Hund bei, auch ohne Leckerchen vor der Nase mit dir zu kooperieren.

Diese Erziehungs- oder Trainingsmethode heißt weder Grenzenlosigkeit noch den Mangel an Disziplin gut. Allerdings lernst du, dich fair und konsequent durchzusetzen:
Anstatt unerwünschtes Verhalten zu bestrafen und zu verbieten, bringst du deinem Hund ein erwünschtes Alternativverhalten bei.

Verboten sind körperliche oder verbale Drohung sowie aversive Mittel wie beispielsweise Zug- oder Stachelhalsbänder, Rütteldosen, Wasserflaschen, Wurf-Ketten, Elektro-Schocks & Co. Sowas brauchst du eh nicht zur Hundeerziehung!

Mein Ziel ist, dass du selbst zu einem kleinen Hundetrainer wirst. Schließlich lebst du tagtäglich mit deinem Hund zusammen und solltest auch ohne meine Hilfe in der Lage sein, deinen Hund zu verstehen und -wenn erforderlich- pädagogisch sinnvoll einzugreifen.

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Belohnungen

Belohnungen spielen beim Training über Positive Verstärkung eine große Rolle, denn diese sollen das von dir erwünschte Verhalten verstärken, also häufiger auftreten lassen.

Allerdings sind mit Belohnungen nicht nur Futter, Streicheln, Lobesworte und Spielzeuge gemeint: Was für den einen Hund einen belohnenden Charakter hat, ist für den anderen Hund uninteressant - und was im Wohnzimmer noch eine Belohnung darstellt, ist auf der Hundewiese plötzlich vergessen.

Belohnungen sollen die Bedürfnisse deines Hundes bestmöglich befriedigen! Also darf und soll (fast) alles eingesetzt werden, was für deinen Hund eine Belohnung darstellt, zum Beispiel

  • einen Hundekumpel zu begrüßen
  • ein Rennspiel mit dem Menschen zu spielen
  • eine gut duftende Stelle zu erkunden
  • zu buddeln oder Wild zu beobachten

Wir belohnen im Training zwar gerne und häufig mit Futter, doch du wirst noch viele andere Belohnungsmöglichkeiten kennen lernen, die du variabel und je nach Situation einsetzen kannst.

Um deinem Hund punktgenau mitteilen zu können, welches Verhalten wir mit der Belohnung verstärken möchten, lernst du in meinem Unterricht ein so genanntes Markersignal (Wort und/oder Clicker) kennen.

Das ist - korrekt angewendet - ein sehr effektives Hilfsmittel im Training. Stelle es dir vor wie den Auslöser einer Foto-Kamera: Du fängst einen ganz bestimmten Moment mit einer Fotografie (= eurem Markersignal) ein - natürlich etwas, das dir an dem Verhalten deines Hundes gefällt. Für deinen Hund bedeutet dieser "Auslöser" (= euer Markersignal), dass ihn nun etwas Angenehmes erwartet.

Zum Weiterlesen: Belohnung in der Hundeerziehung, Markertraining - Hunde denken

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Unerwünschtes Verhalten

Beim Spaziergang rennt dein Hund ständig unerlaubt zu anderen Hunden oder geht jagen?

Zu Hause zerlegt er mit Vorliebe deine Socken oder Schuhe?

Wenn Besucher kommen, ist dein Hund außer Rand und Band?

Das alles sind Verhaltensweisen von Hunden, die du (oder andere Menschen) oft als unerwünscht empfindest. Doch für deinen Hund macht sein Verhalten durchaus Sinn:

Schließlich macht es Spaß anderen Hunden oder Menschen "Hallo" zu sagen! Es ist eine nette Beschäftigung auf den Socken zu kauen, hilft schließlich gegen Langeweile oder dient dem Stress-Abbau! Und still Sitzen wenn ein anderer Mensch im eigenen Heim auftaucht, findet im Hunde-Kopf leider auch wenig Anklang, wenn Hund es nicht anders gelernt hat.

Möchtest du etwas an dem unerwünschten Verhalten auf freundliche Art ändern, so musst du deinem Hund verständlich machen, wie die Situation in Zukunft aussehen sollte. Mit einem energischen "Nein" und einer Strafe ist nicht gewährleistet, dass er danach das von dir erwünschte Verhalten zeigt. Kann dein Hund so verstehen, was du in deiner Menschen-Welt von ihm erwartest? Möchtest und kannst du einem anderen Lebewesen überhaupt etwas beibringen, indem du ihn für sein Handeln strafst? Ist es nicht zielführender, ihm zu zeigen was du dir wünschst und dieses Verhalten durch passende Belohnungen mehr werden zu lassen?

Wir packen das Problem folgendermaßen an: Durch vorübergehende Managementmaßnahmen verhinderst du, dass dein Hund das unerwünschte Verhalten zeigt. Denn je öfter er es zeigt, umso mehr festigt es sich in seinem Gedächtnis. Das ist wie Schwimmen, Fahrrad- oder Autofahren, Vokabel- oder Sporttraining: Je öfter man es tut, umso mehr geht es "in Fleisch und Blut über". Wiederholungen fördern bekanntlich jedes Lernen.

Parallel arbeitest du an dem Verhalten, welches du dir in Zukunft von deinem Hund wünschst, sowie am Aufbau geeigneter Belohnungen für ihn.

Neue Übungen werden zunächst ohne Ablenkung und anschließend unter steigender Ablenkung erlernt, bevor sie im Ernstfall eingesetzt werden können. Diesen Ernstfall gestalten wir so, dass dein Hund jederzeit ansprechbar bleibt und die "Aufgabe" erfolgreich meistern kann: Denn je mehr erfolgreiche Wiederholungen du erreichst, umso schneller lernt dein Hund um!

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir keine Grenzen setzen oder dass dein Hund jederzeit tun kann, was er will. Du lernst allerdings, deinen Hund mit modernen Methoden zu erziehen: strukturiert, mit Verständnis und ohne Einschüchterung.

Zum Weiterlesen: Trainieren statt dominieren, Weil es auch anders geht

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